Christian Fischer · Kunst, Film & InteraktionOpus in drei Stufen: Schwärzung, Weißung, Rötung

Kunst, die zurückfragt.

Zwischen Mensch und Natur, Bildschirm und Wirklichkeit. Arbeiten zum Anschauen, Mitmachen und Weiterdenken.

Ein Farn in einem beleuchteten Dodekaeder, umgeben von Lampe, Ventilator und Bewässerung im nächtlichen Garten
Abb. 0 Alchemie der GegenwartFeldkirch, 2018
Vorschau · Dezember 2026Baum der ErkennungZur Ankündigung ↓

I — Nigredo · Schwärzung

Arbeiten &
Ausstellungen.

Installation · Netzkunst · Konzeptkunst · Intervention

Ein Smartphone zeigt die beleuchtete Farn-Installation, die im Hintergrund zu sehen ist
Abb. 1 Ein lebender Farn. Eine technische Umgebung. Der Mensch greift ein.

IInstallation

Alchemie der Gegenwart

Die Arbeit am Ich im digitalen Zeitalter.

Ein Farn lebt in einem Dodekaeder aus Kupfer und Glas. Licht, Luft und Wasser lassen sich per Smartphone steuern – nur den Farn selbst erreicht keine dieser Maßnahmen. Alles bleibt an der Oberfläche. Die interaktive Installation fragt nach unserem Verhältnis zur Natur und nach dem Versprechen, uns selbst ständig zu optimieren.

Rahmen
POTENTIALe TALENTe
Ort
Villa Müller, Feldkirch
Zeit
9.–11. November 2018
Material
Farn, Kupfer, Glas, Lampe, Ventilator, Wasser, App

IINetzkunst

Wir kaufen dein Leben.

Was bleibt vom Menschen, wenn alles einen Preis bekommt? Eine fiktive Plattform macht Arbeit, persönliche Daten und Lebenszeit zur Ware. Ein interaktives Kunstprojekt über den Wert, den wir uns und anderen zuschreiben.

Satire · interaktives Webprojekt

Form
Fiktive Verkaufsplattform, kein Kaufangebot
Ort
wirkaufendeinleben.de

IIIKonzeptkunst

Die Aufkündigung der Unvereinbarkeit

Schwarz, Weiß, Rot. Gedanken von Freud, Hegel und Marx treffen in einer ortsbezogenen Arbeit aufeinander. Gegensätze werden räumlich sichtbar und in Beziehung gesetzt.

Ich war Teil des Gründungsteams und der ersten gemeinsamen Ausstellung des Vereins und von 2018 bis 2022 in seinem Vorstand.

Rahmen
Gemeinschaftsausstellung „kollektiv kollektion“
Ort
kollektiv – raum für, Maurachgasse, Bregenz
Zeit
Oktober–November 2018
Farben
Schwarz, Weiß, Rot
Gelbe Lindenblätter hängen an Paketschnüren zwischen dem grünen Laub einer Linde, dahinter eine Straße in Dornbirn
Abb. 4 Zurückgebundene Blätter an der Linde in der Schillerstraße.

IVIntervention im öffentlichen Raum

Das Lindenparadoxon

Ein unübliches Experiment.

Herbst in Dornbirn, die Linde in der Schillerstraße verliert ihre Blätter. Wir haben sie zurückgebunden, Blatt für Blatt, mit Paketschnur.

Mit Paketschnur und Geduld greifen wir in einen natürlichen Kreislauf ein. Die kleine Geste steht für das Verhältnis zwischen dem Menschen mit seinen begrenzten Mitteln und der großen Natur. Eine Sisyphusarbeit, sinnlos und sinnhaft zugleich.

Rahmen
„Unübliche Experimente im gesellschaftlichen Raum“ bei Frank und Patrik Riklin, Atelier für Sonderaufgaben
Ort
Schillerstraße, Dornbirn
Zeit
29.–30. September 2017
Rezeptur
3 Knäuel Paketschnur, 2 Scheren, 2 Leitern, sehr viele Lindenblätter, 1 Linde

Vorschau · Ausstellung geplant

Baum der Erkennung

Ein interaktives Kunstprojekt.
Ausstellung geplant für Dezember 2026. Weitere Informationen folgen.

II — Albedo · Weißung

Film ab.

Zwölf Sekunden. Oder etwas länger.

Vorschaubild des Festivalfilms Fucking 86 Years

2017 · Kürzestfilm · 12 Sekunden

Fucking 86 Years

3. Platz · Jurypreis · Landjäger 2017

Zwölf Sekunden Film, ausgezeichnet bei den Landjäger Kürzestfilmfestspielen.

Film auf YouTube ansehen ↗
Vorschaubild des Festivalfilms Disconnected

2019 · Kürzestfilm · 12 Sekunden

Disconnected

Ein kurzer Blick auf die Entfremdung von der Natur. Mit Daniel Thurnher; gezeigt bei den Landjäger Kürzestfilmfestspielen im Wiener Burgkino.

Film auf YouTube ansehen ↗

III — Rubedo · Rötung

Christian Fischer.Medienkunst · Konzept · Performance

„Den Abfall der Welt in etwas Wertvolles verwandeln.“

Ich bin 1983 in Dornbirn geboren und arbeite als Medien-, Konzept- und Performancekünstler. Nach mehreren Jahren in Wien liegt mein Lebensmittelpunkt wieder in Vorarlberg.

Mein Weg führte von einer wirtschaftlichen Ausbildung zum Studium der Agrarwissenschaften in Wien, das ich 2011 mit dem Bachelor abschloss. Im Netz bin ich seit 1998, meine erste Homepage entstand auf GeoCities. Seit 2014 arbeite ich als selbstständiger Webgestalter und Entwickler. 2017 begann ich den Master-Studiengang InterMedia an der FH Vorarlberg und schloss ihn im Februar 2022 ab.

Meine künstlerischen Interessen gelten der Pflanzenwelt, der Philosophie und besonders der Mystik. Zu meinen Ausdrucksformen gehören Film, Performance und Interventionen im öffentlichen Raum. Von 2018 bis 2022 war ich im Vorstand des Kunstvereins „kollektiv – raum für“ in der Bregenzer Maurachgasse. Ich möchte hinter das Wesen der Dinge blicken – und den „Abfall der Welt“ durch Kunst in etwas Wertvolles verwandeln.

Seit 2020 habe ich mir bewusst Zeit genommen, meine Tochter beim Aufwachsen zu begleiten. Meine künstlerische Arbeit trat in dieser Zeit in den Hintergrund. Mit „Baum der Erkennung“ zeige ich im Dezember 2026 wieder eine neue Arbeit.

Ein Gespräch ist ein Anfang.

Über eine Arbeit sprechen?

Schreiben Sie mir info@kunstrukt.at